Gästebuch

Sonntag, 7. Dezember 2014

Happy Nikolaus!


Nach dem wunderschönen Auftakt zur Weihnachtszeit am ersten Adventssonntag, durften Eyla und ich am Samstag, den 06.12. an der ersten „X'mas function“- wie sie hier betitelt wird- teilnehmen. Der Nachmittag bzw. Abend wird mir immer in Erinnerung bleiben und darum möchte ich euch gerne daran teilhaben lassen.
Die Vorbereitungen für diesen Tag fingen natürich schon ein paar Wochen im vorraus an. Unseren „german dance“ haben wir ab Anfang November mit aht Mädels geprobt. Wir tanzten zu dem Lied „up,up,up nobody is perfect“ aus dem Kinofilm Bibi&Tina, das bei uns allen Ohrwürmchen im Kopf hinterlassen hatte.
Auch die Tänze der Mädchen und das Krippenspiel einschließlich Kostüme mussten vorbereitet werden.

Dabei schaffen es die Inder jedes mal mich zum staunen zu bringen, weil sie still und heimlich großartiges auf die Beine zu stellen.
Mag diesem Völkchen vielleicht nachgesagt werden, dass es nicht unbedingt die effektivsten Arbeitsmethoden hat (wie beispielsweise seine Bürokratie oder die 3-4 Angestellten pro Supermarktkasse, um die Waren einzutüten und den Kassenbon abzustempeln..das sind andere Geschichten), in Sachen Feierlichkeiten oder andere Events zu organisieren, sind sie immer wieder „just in time.“
Der Stall von Bethlehem wurde am Tag zuvor von den Gärtnern aufgebaut, die Dekoration ein paar Stunden vorher gebastelt, die Technik kam eine dreiviertel Stunde vorher angerollt, Tee, Snacks und Muffins waren einfach da.
Um halb 5 war es dann so weit. Die Managerin begrüßte alle Gäste, einschließlich der „Compound family“ wozu die Heimmädchen, das Personal und auch Eyla und ich gehören. Danach folgte eine Bibellesung und ein Gebet. Ausserdem hielt der Pastor unserer TELC Gemeinde hier eine kurze Predigt. Anschließend wurden bestimmte Gäste besonders begrüßt, indem sie vom Ehemann der Managerin aufgerufen, vorgestellt und ihnen ein Handtuch umgehängt wird. Dreimal dürft ihr raten: auch Eyla und ich haben auch ein Handtuch bekommen. :D
Im Anschluss daran führten der Compound Kindergarten einen Tanz, die jüngeren Mädchen einen Gruppentanz, die älteren Mädchen einen Volkstanz in Saris, einen wunderschönen indischer Tanz, einen disco dance mit weißem christmas tata und wir unseren german dance auf. → nach der function wurden wir dafür von allen möglichen Leuten mit Lob und Anerkennung überhäuft. Eine Aufseherin war sogar so begeistert, dass sie uns gleich einen Freudentanz mit unseren deutschen Bewegungen vortanzte :D
Alles in allem eine super Mischung! Und schließlich das Krippenspiel. Leider habe ich nicht viel vom Text verstanden, aber die Mädchen haben super gespielt, hatten tolle Kostüme und zudem empfand ich es als sehr besonders die Weihnachtsgeschichte in einem anderen Land, das eine völlig anderer Kultur und einen anderen Kontext als wir hat, zu sehen.

Was wäre dieser Blogeintrag nur ohne Bilder! Viel Spaß beim anschauen.

Noch ein paar mehr oder weniger wichtige Infos:

Info no.1 Ich lag heute mit Handtuch auf der Dachterasse und habe die Dezembersonnenstrahlen bei angenehmen 28 Grad genossen

Info no.2 Während ich diesen Blogeintrag verfasst habe, saß ich mit Duschhaube vor dem Netbook, weil ich mir Krabbeltiere auf meinem Kopf eingefangen habe und versuche, sie Mittels Läuseshampoo zu vernichten

Info no.3 Hier geht gerade die Vogelgrippe herum, weshalb wir keine Eier und kein chicken mehr essen dürfen/sollen

Eure Vicky
Der Stall von Bethlehem

Das Wetter ist Perfekt


Die Technik kommt



Der Kindergartentanz

Meine Sicht auf die Bühne

der wunderschöne indische Tanz :)



der Volkstanz in Saris -> eine Besonderheit für die Mädchen

unser "german dance"


Das Krippenspiel




candle dance



Montag, 1. Dezember 2014

Happy Advent!

Wie ich den ersten Advent verbracht habe, schreibe ich diesesmal nicht in einem langen Artikel, sondern lasse einfach die Bilder sprechen. Viel Spaß dabei und euch allen eine schöne Weihnachtszeit. :)








Der erste Teil der Weihnachtsgeschichte wird rezitiert und das erste Türchen geöffnet....

...und die erste Kerze entzündet.


Alle Mädchen bekommen Blumen und Kekse.


Die kleine Krippe und der Adventskalender aus Deutschland. Die dresdner Frauenkirche bei Winter.


Die Managerin

Und es regnet immer noch



Hier werden die Kekse vernascht.

typisches idisches Mädchen. Affenschaukeln, Schleifchen und Kammel (Ohrringe)


Das 1. Fotoshooting

Der Tannenbaum funnkelt schon in seiner ganzen Pracht :D

Eyla und ich mit dem Pastor

beim Adventskalender basteln
Danke Mama, Papa, Loris und Elias. Es ist fast wie zu Hause :)

Montag, 24. November 2014

ZWISCHENSEMINAR


Hallöchen! Nach einer etwas längeren Pause melde ich mich nun auch mal wieder...und möchte euch in diesem Blogeintrag vom Zwischenseminar in Tranquebar berichten. 
Am 17. November stiegen Eyla, Marnie, Ana, Gesa und ich gegen Mittag hier in Mayiladuthurai in den Bus und fuhren in das 30 km entfernete Tranquebar. Dort verbachten wir schöne 5 Tage mit insgesamt 18 Freiwilligen und den Leitern Ute, Insa und Uwe. 
Die Gruppe setzte sich aus den Organisationen ELM, LMW (Leipziger Missionswerk) und dem CVJM zusammen. Wir waren echt eine super Truppe und bekamen während dieser Woche viel Zeit zum kenenlernen der anderen Projekte und Voluntäre, reflektieren unserer bisherigen Arbeit, ausprobieren neuer Spiele, planen der zweiten Hälfte unseres Freiwilligendienstes und nachdenken über die Zeit danach in Deutschland.
Natürlich beinhaltete das Programm auch, dass wir durch die Straßen der 10.000 Einwohner Stadt Tranquebar,(die übrigens direkt am Golf von Bengalen liegt) schlendern konnten, das TELC home for boys, das nach dem Tsunami ganz neu errichtet wurde, besuchen konnten und am letzten Abend im Hotelpool baden und anschließend ein festlich-indsches Abendessen genießen konnten.
Leider bekam über die Hälfte der Teilnehmer dieses Programm nicht vollständig mit. Magen-Darm Probleme, die hochansteckende Augeninfektion namens "madras eye" und Fieber taten es vielen an. An einem Nachmittag wurden deshalb für alle kranken Autorikschas organisiert, die die Betroffenen in ein Krankenhaus fuhren, um sich untersuchen zu lassen und Medikamente zu bekommen.










Von Freitag bis Sonntag fuhren wir in das vier Stunden entfernte Trichy. Dort trafen wir die Kirchenleitung der Tamil Evangelical Lutheran Church (TELC), die Träger der verschiedenen Projekte von uns Freiwilligen. Dort wurde uns die Zentrale der TELC gezeigt, wurden vom Bischof empfangen und aßen danach im TELC Eye care hospital zusammen Mittag. In der verbliebenen Zeit schauten wir uns zwei Tempel an, waren im größten Sari Shop Tamil Nadus und sangen am Sonntag morgen in der TELC Kirche zwei Lieder begleitet von E-Gitarre und Trompete. Am Sonntag Mittag hieß es dann schon wieder voneinander Abschied nehmen. Die meisten Freiwilligen werden wir wohl erst beim Rückflug am Flughafen in Chennai wiedersehen.
Jetzt beginnt die Weihnachtszeit und die Tage vergehen bis zum Flug.
nem nächsten Blogeintrag.
Bis dahin macht es gut :)





Eure Vicky